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Aktuelles

Polnische Investitionsattraktivität

Nach den Angaben des Berichtes von Ernst & Young „Die Investitionsattraktivität Europas 2007“,  befindet sich Polen an der siebten Stelle in Bezug auf der Investitionsattraktivität.

Polen erfreut sich der größten Popularität unten den ausländischen Investoren. Den größten Anteil der ausländischen Investitionen bemerkt man in der Produktionsbranche, vergleichbar platzieren sich die Investitionen im Sektor der Call Center - Leistungen.


Die deutschen Investitionen in Polen.

Das wachsende Interesse an der Lokalisierung deutscher Invetitionen in Polen steht eng in Verbindung mit der sich ständig verbessernden ökonomischer Situation des Landes zusammen. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich in Polen zu investieren. Im Vergleich zum vorigen Jahr ist diese Zahl um 15 % gestiegen. Mehr als die Hälfte der Investitionen wurden vom positiven Investitionsklima im Land beeinflusst. Dank der Präsenz der ausländischer Firmen wird die Entwicklung der Forschungs- und Entwicklungszentren unterstützt. In der Zahl der realisierten Investitionen platziert sich  Polen (zusammen mit Deutschland) an der ersten Stelle. 

 

Moderne Technologien in Polen

Die Entwicklung des Unternehmertums und damit der gesamten Wirtschaft in Polen ist heute ohne moderne Technologien nicht mehr möglich. Deshalb stoßen Initiativen, die Wissenschaft und Produktion miteinander verbinden wollen, auf großes Interesse. Industrie- und Technologieparks sind ein hervorragendes Mittel, um die Einführung und den Transfer neuer Technologien, die Kommerzialisierung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und die Übertragung von Wissen und Technologie aus der Forschung in die produzierende Wirtschaft zu fördern.


Bei einem Industriepark (Park Przemyslowy) handelt es sich um eine Gesamtheit von Liegenschaften, wobei zumindest auf einer sich eine technische Infrastruktur sich befinden muss, die von einem restrukturierten oder liquidierten Unternehmen stammt. Der Industriepark soll, insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen, Möglichkeiten für wirtschaftliche Aktivitäten bieten. Ein Industriepark entsteht aufgrund eines zivilrechtlichen Vertrags, an dem sich u.a. mindestens eine Kommune beteiligt muss. Darüber hinaus wird er durch den sog. leitenden Rechtsträger verwaltet.

Ein Technologiepark (Park Technologiczny) ist eine Gesamtheit von Liegenschaften samt technischer Infrastruktur, die dem Wissens- und Technologietransfer zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen dient. Dort werden Unternehmer in Fragen der Unternehmensgründung und -entwicklung, des Technologietransfers und der Umwandlung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und Entwicklungen in technologische Innovationen beraten. Außerdem können dort Unternehmer in Rahmen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit Verträge über die Nutzung von Liegenschaften und technischer Infrastruktur abschließen.


Bei einem Technologiepark handelt es sich um eine Abwandlung des polnischen Unternehmenszentrums (Inkubator Przedsiebiorczosci). Seine Tätigkeit konzentriert sich im Wesentlichen auf die Entwicklung neuer Technologien und deren Transfer zu den innerhalb seines Gebietes aktiven Unternehmen. In den meisten Fällen entstehen Technologieparks im Rahmen von wissenschaftlichen Einrichtungen oder Universitäten oder aufgrund ihrer Zusammenarbeit. Deshalb verfügen Unternehmen, die sich in einem Technologiepark ansiedeln, über erleichterten Zugang zu Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung sowie zu modernen Technologien. Meistens legen die Technologieparks ihren Schwerpunkt auf die Entwicklung moderner Informations-, Telekommunikations- oder Biotechnologien. Dies sind aber nicht ihre einzigen Tätigkeitsfelder. Sie unterstützen auch die Entwicklung traditionellerer Industriebranchen wie Polymerchemie, Nahrungsmittelproduktion, Energieerzeugung und Präzisionsmechanik.

Zu den Vorteilen, die eine Investition in einem Industrie- oder Technologiepark für ein Unternehmen mit sich bringt, gehören:

• Möglichkeit zur Nutzung günstiger Infrastruktur; die genannten Parks errichten ihre Infrastruktur aus verlorenen Zuschüssen und können sich außerdem um Gelder für die Erschließung von Flächen und für die Rekultivierung früherer Industriegrundstücke bewerben;

• Möglichkeit zur Nutzung günstiger ergänzender Dienstleistungen, die durch die Industrie- und Technologieparks angeboten werden, wie z.B. Unternehmensberatung, Rechtsberatung, Technologietransfer, Transport, u.Ä. Bei der Nutzung des Potentials des restrukturierten Unternehmens ergeben sich auch Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Ergänzung;
• Möglichkeit zu gemeinsamen Marketingaktivitäten und zum Erfahrungsaustausch;
• Größere Glaubwürdigkeit gegenüber Kunden und Banken;
• Synergieeffekte durch gemeinsame Investition und Produktion;
• Steuerbegünstigungen und örtliche Gebühren;
• Möglichkeit, öffentliche Unterstützung laut des Gesetzes über finanzielle Investitionsförderung zu beantragen.